Tagesimpuls für Samstag, 16. Mai

Tagesimpuls für Samstag, 16. Mai
16 Mai 2020

‚I have a dream – Ich habe einen Traum‘

 

Ich lade Sie zu einer Besinnung ein, am Morgen oder am Abend

 

Bereit machen

Karte/Papier, Stift zum Schreiben, eine Kerze

 

1)Wir Beginnen

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

2) Einführung

‚ I have a dream – ich habe einen Traum – dass alle, ob Schwarz oder Weiss, gleichberechtigt als Schwestern und Brüder zusammenleben werden‘. Diesen Traum äusserte Martin Luther King 1963 während einer Rede beim Marsch auf Washington, wo die unterdrückte schwarze Bevölkerung Amerikas für Freiheit und Arbeit demonstrierte.

‚I have a dream‘ ist der Titel eines Songs der ehemaligen schwedischen Popgruppe ABBA.

 

3) Zuhören: ‚I Have a Dream‘ von ABBA

https://www.youtube.com/watch?v=8GxkfRD9nns

 

Text zum Mitverfolgen in deutsch:

 

Ich habe einen Traum:
Ein Lied, das ich sing’
Das mir hilft, mit allem fertig zu werden.
Wenn du das Wunder eines Märchens sehen kannst,
Dann kannst du die Zukunft angehen,
Wenn du auch scheitern magst.

Ich glaube an Engel
An das Gute in allem, das ich seh’
Ich glaube an Engel
Wenn ich weiß, dass die Zeit für mich gekommen ist,
Dann werde ich den Strom überqueren
Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum, eine Wunschvorstellung,
Um mir durch die Wirklichkeit zu helfen
Und mein Ziel ist der Mühe wert,
Um mich immer noch eine weitere Meile
Durch die Dunkelheit zu kämpfen.

 

Ich glaube an Engel
An das Gute in allem, was ich seh’
Ich glaube an Engel
Wenn ich weiß, dass die Zeit für mich gekommen ist,
Dann werde ich den Strom überqueren
Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum:
Ein Lied, das ich sing’
Das mir hilft, mit allem fertig zu werden.
Wenn du das Wunder eines Märchens sehen kannst,
Dann kannst du die Zukunft angehen,
Wenn du auch scheitern magst.

 

Ich glaube an Engel
An das Gute in allem, was ich seh’
Ich glaube an Engel
Wenn ich weiß, dass die Zeit für mich gekommen ist,
Dann werde ich den Strom überqueren
Ich habe einen Traum

 

4) Wir lesen aus der Heiligen Schrift

 

Aus dem Buch Genesis (Gen 28, 10-15)

 

Jakob zog aus Beerscheba weg und ging nach Haran.

Er kam an einen bestimmten Ort, wo er übernachtete, denn die Sonne war untergegangen. Er nahm einen von den Steinen dieses Ortes, legte ihn unter seinen Kopf und schlief dort ein.

Da hatte er einen Traum: Er sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis zum Himmel reichte. Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder.

Und siehe, der Herr stand oben und sprach: Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben.

Deine Nachkommen werden zahlreich sein wie der Staub auf der Erde. Du wirst dich unaufhaltsam ausbreiten nach Westen und Osten, nach Norden und Süden und durch dich und deine Nachkommen werden alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

Ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst, und bringe dich zurück in dieses Land. Denn ich verlasse dich nicht, bis ich vollbringe, was ich dir versprochen habe.

Jakob erwachte aus seinem Schlaf und sagte: Wirklich, der Herr ist an diesem Ort und ich wusste es nicht.

 

5) Gedanken

Im Traum hat Jakob eine Gottesbegegnung. Sein Blick auf die Engel, die auf der Leiter vom Himmel herab und wieder hinaufsteigen, führen ihn zu Gott, der oben an der Leiter steht. Und Gott gibt Jakob eine Botschaft für seine Zukunft: seine Nachkommen werden zahlreich sein und er, Gott, wird immer bei ihm sein.

 

Manchmal sagen wir ‚Träume sind Schäume‘ und meinen damit, dass sie unrealistisch/ nicht zu verwirklichen sind.

Wir kennen die Träume im Schlaf. Da gibt es gute/schöne Träume, bei welchen wir enttäuscht sind wenn wir erwachen, weil wir uns eben wohl empfanden. Wohl alle von uns haben schon Albträume gehabt, wo wir froh waren, dass wir aufgewacht sind und damit der Traum zu Ende war. Manchmal träumen wir auch Dinge, wo wir uns fragen, was das soll.

 

Es gibt aber auch Tagträume. Bei denen können wir einerseits Gefahr laufen, dass wir den Bezug zur Realität verlieren. Sie können aber auch geheime Wünsche und darum Anreiz sein, uns auf etwas Neues einzulassen und etwas im Leben zu wagen.

 

6) Meditation

Ich lade Sie ein, einige Minuten darüber nachzudenken:

  • Welche Träume/Wünsche haben Sie?
  • Möchten Sie sie in umsetzen?
  • Wie könnte Ihnen das gelingen?

 

Wenn Sie mögen, schreiben Sie ihre Träume auf eine Karte, behalten diese auf und schauen immer mal wieder drauf und überlegen, wie weit es Ihnen gelungen ist.

 

Legen Sie Ihre Träume gedanklich oder auf der Karte zur Kerze.

 

7) Wir beten

Vater unser im Himmel ….

 

8) Lied hören und/oder mitsingen

https://www.youtube.com/watch?v=nNXxS5KrUX0

 

„Wenn einer alleine träumt ist es nur ein Traum.

Wenn viele gemeinsam träumen,

so ist das der Beginn,  der Beginn einer neuen Wirklichkeit.

Träumt unseren Traum.”

 

9) Segensgebet              (Irischer Reisesegen)

 

Der Herr sei vor mir,
um mir den rechten Weg zu zeigen.
Der Herr sei neben mir,
um mich in die Arme zu schließen
und zu schützen
gegen Gefahren von links und rechts.
Der Herr sei hinter mir,
um mich zu bewahren
vor der Heimtücke böser Menschen.

Der Herr sei unter mir,
um mich aufzufangen, wenn ich falle,
und mich aus der Schlinge zu ziehen.
Der Herr sei in mir,
um mich zu trösten,
wenn ich traurig bin.
Der Herr sei um mich herum,
um mich zu verteidigen,
wenn andere über mich herfallen.
Der Herr sei über mir,
um mich zu segnen.

So segne mich, gütiger Gott: im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

 

Ich wünsche Ihnen einen guten und frohen Tag/eine ruhige und erholsame Nacht.

 

In Verbundenheit:  Beatrice Emmenegger

 

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